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Unsere Geschichte

Die ersten Jahre

Die Entwicklung der Evangelischen Kirchengemeinde in diesem ländlichen Raum war sehr durch die Diasporasituation gekennzeichnet. Die Bildung der Kirchengemeinde Geseke geht zurück auf den Zuzug evangelischer Familien in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und die Einrichtung der Provinzialpflegeanstalt, in der am 27. Dezember 1841 der erste evangelische Gottesdienst gehalten wurde. Bis dahin war Geseke eine rein katholische Stadt im Paderborner Land.

1870 wurden die evangelischen Einwohner der Stadt Geseke und der benachbarten Ortschaften zu einer Filialgemeinde der Evangelischen Jakobi Kirchengemeinde Lippstadt zusammengefasst und erhielt ein Presbyterium und einen eigenen Pfarrer, der die Provinzialpflegeanstalt mit betreute.

1922 wurde eine Frauenhilfe gegründet. Unter Pfarrer Koopmann (1927 bis 1948 Pfarrer in Geseke) wurde 1933 ein Gemeindehaus als Kirchenraum und Versammlungsstätte für die Gemeinde errichtet, das 1962 zur Kirche erweitert und umgebaut wurde.

1950 erhielt die Kirchengemeinde Geseke auch kirchenrechtlich ihre Selbständigkeit und eine eigene Pfarrstelle, in die 1950 Pfarrer Trelle eingeführt wurde. Die neue Kirchengemeinde Geseke umfasste noch die Bereiche Salzkotten und Störmede.

Die Entwicklung der Pfarrbezirke

Nach 1945 nahm die Zahl der evangelischen Einwohner vor allem in Störmede, Hörste und Umgebung ständig zu. Menschen, die durch das Kriegsgeschehen ihrer Heimat entwurzelt waren, versuchten hier eine neue Bleibe zu finden. Ab 1. Januar 1950 waren die Gemeindemitglieder der Ortschaften Bökenförde, Dedinghausen, Esbeck, Garfeln, Hörste, Mantinghausen, Rebecke, Rixbeck, und Verlar aus der Kirchengemeinde Lippstadt in die Kirchengemeinde Geseke umgepfarrt worden.

Dies bedingte die Aufgliederung der Gemeinde in drei Pfarrbezirke: Geseke, Salzkotten und Störmede und somit die Einrichtung von zwei weiteren Pfarrstellen. 1960 wurde der Pfarrbezirk Salzkotten selbständig und 1964 in den Kirchenkreis Paderborn umgemeindet.

1972 beschließt das Presbyterium den Bau eines Gemeindezentrums mit einer Kirche in Hörste. Pfarrer Trelle betreute den Pfarrbezirk Störmede, der auch den späteren Pfarrbezirk Hörste einschloss.

 

Die Lukaskirche in Hörste wird eingeweiht

Am 25. Mai 1975 wurde die Lukas-Kirche in Hörste eingeweiht. Am 1. April 1976, trat Friedhelm Möller in Störmede seinen Dienst zunächst als Pastor im Hilfsdienst an. Ein Jahr danach wurde er in einem Gottesdienst in der Christus-Kirche Störmede in seinen Pfarrbezirk eingeführt. Seine Zeit war geprägt von einem lebendigen Gemeindeaufbau. 1989 übernahm er eine neue Aufgabe im Kirchenkreis Bielefeld.

Eine dritte Pfarrstelle wird in Hörste errichtet

Am 1. Juni 1978 wurde die 3. Pfarrstelle in Hörste errichtet. Durch seine Arbeit als Vikar bei Pfarrer Möller in Störmede war Rainer Grüber auch in Hörste tätig.

Am 27. Oktober 1985 wurde Pastor Rainer Grüber in der Lukas-Kirche in Anwesenheit von Superintendent Althoff und Pfarrer Debreczini ordiniert und am 28. September 1986 in sein Amt eingeführt. Damit wurde Rainer Grüber der erste Pfarrer dieses Pfarrbezirkes.

Mitte der 90er Jahre rief Rainer Grüber die „Combo“ ins Leben der Gemeinde und am 22.6.1999 wurde der Förderverein der Lukas-Kirche gegründet.

Eine neue Zeit

Nach über zwanzig Jahren verließ Pfarrer Grüber den Pfarrbezirk Hörste und wurde am 10. Dezember 2006 in der Lukas-Kirche im Gottesdienst mit einer anschließenden Feier von der Gemeinde verabschiedet.

Seit dem wird der Gemeindebezirk Hörste von Pfarrerin Lilo Peters aus Lippstadt betreut. Am 3. Juni 2007 wurde im Rahmen des Gemeindefestes Pfarrerin Peters eingesegnet.