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Taufe
Gerade bei ihnen wird deutlich, dass die Taufe ein Geschenk ist, das sich ein Mensch nicht erst verdienen muss. Eltern und Paten machen mit der Taufe deutlich: Das Kind ist in Gottes Hand gut aufgehoben - und wir wollen alles dafür tun, dass in unserem Kind der Glaube wachsen kann.
Die Taufe gilt ein Leben lang. Wer als Kind getauft ist, bestätigt die Zugehörigkeit zur Kirche später bei der Konfirmation. Wer in den ersten Lebensjahren nicht getauft wurde, kann sich als Jugendlicher oder Erwachsener selbst dafür entscheiden.
Gleich zu welchem Zeitpunkt im Leben: Die Taufe ist die Zusage der Liebe und Vergebung Gottes. Und damit ist sie, neben dem Abendmahl, in unserer Kirche die wichtigste heilige Handlung.
Welche Unterlagen brauchen wir zum Taufgespräch? Diese und andere häufig gestellte Fragen werden hier beantwortet...
Bei Gott sind alle Menschen angenommen. Es gibt daher keine besondere Taufe für behinderte Kinder.
Allerdings wird ihrPastor/in gern auf Ihre besondere Situation und ihre Wünsche eingehen.
Meistens werden die Kinder im ersten Lebensjahr getauft. Aber auch eine spätere Taufe ist möglich, wenn das Kind schon bewusst wahrnimmt was geschieht.
Alle Menschen sind in Gottes Hand getragen und gehalten. Auch ein im Mutterleib oder unter der Geburt verstorbenes Kind ist ein von Gott geliebter und angenommener Mensch.
Wenn das Kind bei der Geburt lebt, aber gesundheitliche Bedenken bestehen, darf jeder konfirmierte Christ eine - voll gültige - Nottaufe vornehmen. Diese Nottaufe sollten sie bei ihrer Gemeinde melden, damit sie beurkundet wird.
Aber auch ohne diese Nottaufe gilt Gottes Segen und Gnade allen Menschen.
Die Geburtsurkunde, das Familienstammbuch (oder ähnliche Unterlagen) und einen Patenschein für die Paten, wenn sie selber Mitglied ihrer Kirchengemeinde sind.
Das können Sie. Achten Sie bei einer solchen Entscheidung aber darauf, dass Ihr Kind trotzdem Zugang zur Kirche und den christlichen Glaubensinhalten erhält. Ihr Kind kann sich später nicht zu etwas entscheiden, das es nicht kennt.
Viele in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) zusammengeschlossenen Kirchen respektieren die Taufe gegenseitig. Die Taufe ist einmalig und wird - auch beim Übrtritt in eine andere Konfession - in der Regel nicht wiederholt.
Zwischen den Katholiken und Kirchen mit Erwachsenentaufe führt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) Gespräche zur gegenseitigen Anerkennung der Taufe.
Selbstverständlich können sie ihr Kind taufen lassen, wenn sie beide es möchten. Ihr Ehepartner sollte jedoch keine persönlichen Einwände gegen die Taufe - und damit auch gegen die christliche Erziehung - Ihres Kindes erheben.
Da sich der Taufe die langjährige Hinführung des Täuflings zum Glauben durch Eltern und Paten anschließt, sollte die Konfession des Elternteils, der sich mit dieser Aufgabe am meisten auseinandersetzt, für die Taufkonfession des Kindes entscheidend sein. In der katholischen Kirche gibt es zwar die Verpflichtung, dass der katholische Ehepartner auf eine katholische Taufe und Erziehung des Kindes hinwirken soll. Trotzdem sollten Sie zum Wohle Ihres Kindes die Konfession wählen, in der sich Ihre Familie eher aufhält.
Der Taufgottesdienst ist für Kirchenmitglieder kostenlos, da die anfallenden Kosten durch die Kirchensteuerzahlung abgedeckt sind.
Auch wenn nur ein Elternteil Kirchenmitglied ist, wird für die Taufe ihres Kindes keine Gebühr erhoben.
Sollten Sie ihr Kind nicht in ihrer zuständigen Kirchengemeinde taufen, können Sie sich an den Pastor oder die Pastorin ihrer Wunschgemeinde wenden, die dann mit Ihnen den Gottesdienst besprechen. Ein Anspruch auf einen Taufgottesdienst außerhalb der eigenen Gemeindekirche besteht jedoch nicht. Kosten dürfen nach kirchlichem Recht nicht entstehen. Dieses ergibt sich aus dem Wesen der Kirchensteuer.
Das können die Eltern, die Paten oder der Pastor tun. Sprechen Sie ihre Wünsche beim Taufgespräch an. Informieren Sie sich schon vor dem Taufgespräch in der Bibel, in Literatur zur Taufe oder auf unserer Seite über mögliche Taufsprüche.
Manche Paare nehmen die Taufe des Kindes zum Anlass, eine nicht stattgefundene kirchliche Trauung (nach) zu feiern. Aus der Trauung und Taufe wird dann eine sog. Traufe. Fragen sie gern ihen Pastor/in nach dieser Möglichkeit.