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Beerdigung

Einst wurden die Verstorbenen in und rund um die Kirchen bestattet - in der Mitte des gemeinschaftlichen Lebens.

 

Im 19. Jahrhundert wurden die Friedhöfe an die Ränder der Städte verlegt und der Tod mit einem Tabu belegt. Aber Friedhöfe gehören als Orte der Erinnerung und der Trauer zum Leben.

Die christliche Bestattung geschieht im Vertrauen darauf, dass das Leben ewig ist. Sie ist ein würdiges Geleit für die Verstorbenen und gibt denen Zuspruch und Trost, die zurückbleiben.

Im Gemeindegottesdienst am darauf folgenden Sonntag wird der Verstorbenen gedacht. Ebenso am Ewigkeitssonntag, dem letzten Sonntag, bevor am ersten Advent das neue Kirchenjahr beginnt.

Wie lange darf ein Verstorbener im Haus bleiben? Diese und andere häufig gestellte Fragen werden hier beantwortet...

Wer entscheidet, wie ein verstorbener Angehöriger bestattet wird?
Kann jemand, der nicht in der Kirche war, kirchlich beerdigt werden?
Gibt es eine ökumenische Bestattung?
Kann jemand, der Selbstmord begangen hat, kirchlich bestattet werden?
Was ist eine Aussegnung?
Kann ich auf einem Friedhof meiner Wahl bestattet werden?
Was kostet eine Beerdigung?
Muss bei einer Trauerfeier unbedingt gesungen werden?